Warum verursachen manche Leckerlis Magenverstimmungen?

Warum verursachen manche Leckerlis Magenverstimmungen?

Dr. Maria de Bettencourt Tavares Dr. Maria de Bettencourt Tavares
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20–30 % der Tierarztbesuche unserer Hunde stehen im Zusammenhang mit Verdauungsproblemen wie Erbrechen oder Durchfall. Leider sind Snacks manchmal dafür verantwortlich!

In Anbetracht der Tatsache, dass kein anderes Organ so direkt und unmittelbar von der Ernährung beeinflusst wird wie der Verdauungstrakt, ist es nicht verwunderlich, dass die Ernährung sowohl ein Risikofaktor als auch zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten dienen kann!! 

Im Folgenden erläutern wir Ihnen die verschiedenen Schritte der Verdauung eines Hundes und warum manche Leckerlis zu Magenverstimmungen und Durchfall führen können, während andere eine gute Verdauungsgesundheit für unsere Hunde fördern.

 

Hauptschritte der Verdauung eines Hundes. 

 Im Magen-Darm-Trakt findet die Verdauung der Nahrung statt. Doch wie genau funktioniert das eigentlich?

Um die Nährstoffe aus der Nahrung optimal zu verwerten, müssen Magen und Darm Hand in Hand arbeiten und die folgenden aufeinanderfolgenden Prozesse durchführen:

  • Verdauung: Dieser Prozess erfolgt hauptsächlich im Magen. Dank des sauren pH-Werts und der Wirkung von Enzymen wird die Nahrung in all ihre kleineren Bestandteile aufgespalten (Proteine werden in Aminosäuren zerlegt, Fette in kleine Tröpfchen verdaut und so weiter..)
  • Nährstoffaufnahme: Dieser Schritt findet im Dünndarm statt, wo Nährstoffe über die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf aufgenommen werden. Ballaststoffe und alles andere, was nicht aufgenommen wird, setzt seinen Weg in den Dickdarm fort. 
  • Ausscheidung des Kots: Damit die unverdaulichen Reste eine festere Konsistenz erhalten, besteht die Aufgabe des Dickdarms darin, Wasser und Elektrolyte aufzunehmen, wodurch ein fester Kot entsteht. 

 

Was passiert, wenn Snacks von schlechter Qualität sind? 

 Leckerlis sind von schlechter Qualität, wenn sie Folgendes enthalten:

  • Fette im Übermaß. Leckerlis mit zu hohem Fettgehalt können zu schleimigem Kot oder Durchfall führen, die Leber Ihres Hundes negativ beeinflussen und zur Gewichtszunahme beitragen. 
  • Synthetische Inhaltsstoffe oder chemische Verbindungen (wie künstliche Farb-, Geschmacks- und Aromastoffe, Schleifmittel und Klebstoffe, die in Herstellungsprozessen verwendet werden, und Ähnliches), die, wenn sie in den Blutkreislauf gelangen oder mit dem Dünndarm in Berührung kommen, allergische und/oder entzündliche Reaktionen auslösen, verschiedene Körperorgane schädigen und sogar einen nachteiligen Einfluss auf die Stimmung und das Verhalten eines Hundes haben können. 
  • In Europa stehen synthetische Farbstoffe unter genauer Beobachtung, wegen ihrer nachteiligen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Der Lebensmittelfarbstoff Titandioxid (E 171) wurde Anfang dieses Jahres in Europa verboten, und die Farbstoffe Gelb 5 (E102), Gelb 6 (E110) und Rot 40 (E140) wurden bereits in früheren Jahren verboten oder ihre Verwendung auf geringe Mengen und mit einem schriftlichen Warnhinweis eingeschränkt (je nach Land). Leider werden einige dieser Farbstoffe immer noch häufig in Tiernahrung verwendet. Daher gilt als Faustregel: Vermeiden Sie Leckerlis, die künstliche Farbstoffe enthalten. Dasselbe gilt für Aromen. 

 

Was sind beruhigende Zutaten für einen glücklichen Hundemagen? 

Wir haben bereits Inhaltsstoffe behandelt, die sich möglicherweise nachteilig auf das Verdauungssystem Ihres Hundes auswirken können, und werden uns nun jenen widmen, die einen positiven Effekt haben können.

Es gibt eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, die die Magen-Darm-Gesundheit fördern. Diese können als Snacks gegeben oder in die Ernährung Ihres Hundes integriert werden. Hier sind einige Beispiele: 

  • Frische Äpfel, grüne Erbsen (gekocht) und Kürbis (gekocht): Diese liefern lösliche Ballaststoffe und Präbiotika, die zur Regulierung der Darmpassagezeit beitragen und die Aufrechterhaltung einer gesunden Darmflora fördern. Sie sind sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung vorteilhaft und unterstützen zudem einen gesunden Lebensstil. 
  • Ziegen- oder Schafskefir (sehr laktosearme Optionen): Sie sind reich an Probiotika, die die Ausbreitung krankmachender Bakterien hemmen und wiederum die Entwicklung nützlicher Bakterien fördern.
  • Gekochter Brokkoli und Nährhefe: Diese enthalten aktive Verbindungen, die antimikrobielle Wirkungen gegen krankheitserregende Bakterien und Pilze aufweisen und zudem das Immunsystem stärken.
  • Ingwer, Minze und Anis: Sie fördern eine angenehme Verdauung und lindern Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Blähungen sowie Magen- und Darmkrämpfe.

 

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